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Humanismus


Erforschen + Verändern + Erschaffen

mit dem Ziel:

1. Erhaltung der Menschheit

2. Weiterentwicklung der Menschheit


Der Begriff "Humanismus" hat eine lange Geschichte. Zwischen den Auffassungen dazu und dem Nachdenken über den Sinn des Lebens, besteht ein enger Zusammenhang.


In der Wissenschaft ist die evolutionäre Herkunft des Menschen  unbestritten.  Neben Klimaveränderungen hatte die Arbeit den bedeutendsten Anteil an der Menschwerdung des Affen. Viele Menschen können nicht glauben, dass die Menschheit mit einem Bein noch im Reich der Tiere steckt.

Unbestritten ist widerum der Unterschied zwischen Mensch und Tier. Es ist ein bestimmtes Organ, das Gehirn. Das menschliche Gehirn ist die auf der Erde höchst entwickelte und komplexeste Form  der Materie. Es ist Materie, die in der Lage ist, über sich selbst nachzudenken, sich selbst zu erforschen und schöpferische Schlussfolgerungen abzuleiten. 


Forscher haben herausgefunden, dass ein menschliches Gehirn aus annähernd so vielen Nervenzellen besteht, wie unsere Galaxie, die Milchstraße, Sterne enthält.  Das ist eine unvorstellbar hohe Zahl und das Mehrfache dieser Zahl ist die Zahl der Planeten, die diese Sterne umkreisen. Es ist demnach  sehr unwahrscheinlich, dass Menschen auf der Erde die einzige Spezies ist, die diese Entwicklungsstufe erlangen konnte. So ist es naheliegend, dass es eine Eigenschaft der Materie überhaupt ist, Bewußtsein hervorzubringen.   


Die Bewegung ist eine Grundeigenschaft der Materie, sie ist ihre Daseinsweise. Es geht jedoch nicht nur um einfache Formen der Bewegung, wie die der Erde um die Sonne oder der Elektronen um einen Atomkern. Die allgemeine Bewegung ist unendlicher Prozess in Werden und Vergehen aller Formen der Materie, welche sich gegenseitig beeinflussen, sich durchdingen, sich zusammenhalten und unendlich verschieden interagieren. Die Materie ist ein unendliches Ganzes. Sie ist  unendlich in  Veränderung begriffen, von  einfachen zu komplexen und noch komplexeren Formen und zerfällt umgekehrt von den komplexen wieder in einfache Formen. Es lässt sich folgender Kreislauf in diesem Ganzen ableiten:


 

Materie >> lebende Materie >> lebende bewußte Materie >> Materie >>...


Materie kann nicht erzeugt werden oder verschwinden, sie kann nicht sterben. Sie ist unzerstörbar. Aus der Masse und Energie, aus der wir bestehen, bestanden auch schon unsere Vorfahren und die Saurier und die glühend heiße Erde vor 4 Milliarden Jahren und davor war sie Bestandteil der Sonne, welche wiederum Teil unserer Galaxie ist - Teil des Ganzen, Teil der Materie. Wir Menschen bestehen aus "Sternenstaub". Das ist unser zu Hause. Ein einzelner Mensch als eine komplexe Form der Materie, als eine Form biochemischer Prozesse, wird vergehen.  Aber was ist sterben? Seine Masse und Energie kann nicht sterben, sondern nur in andere Formen übergehen.  Ein "Fenster der Materie" schließt sich damit, andere "Fenster" öffnen sich wieder. Wir sind Materie und bleiben immer zu Hause. Die Materie bleibt, sieht sich weiter an und denkt über sich nach und bringt schaffende Hände hervor. Sie ist  Schöpfer. Wir sind Schöpfer. Und so ist das "Öffnen und Schließen von Fenstern der Materie", ebenso


unendlich sich abwickelnder Prozess,   


wie ihr eigenes Schöpfertum.



Die Erde wird nicht ewig in der Form bestehen, dass Leben auf ihr gedeihen kann. Auch diese Weisheit ist in der Wissenschaft unbestritten. Was müssen wir also tun, um den Fortbestand zu sichern? Wir können bereits jetzt schon viele Zeugnisse  finden, dass darüber nachgedacht und geforscht wird. Wissenschaftler sind sicher, dass die Entdeckung einer anderen Erde nur eine Frage der Zeit ist

Sogar über Raumschiffe für eine Umsiedlung gibt es schon konkrete Vorstellungen, aber leider nur im Zusammenhang mit einer bevorstehenden Katastrophe.

"Flucht von der Erde" heißt diese Science Fiction Dokumentation. 

Ist es weise, auf eine Katastrophe zu warten und dann erst unter Zeitdruck ein einziges Flucht-Raumschiff zu bauen? Das könnte nur ein Zeichen dafür sein, dass die Philosophie als Wissenschaft, und damit die führenden Philosophen der Gegenwart ihre Aufgabe nicht erfüllt haben.

Zwei verschiedene Produktionsweisen  werden in dem Video gegenübergestellt:

1. Eine Produktionsweise auf weltweit gemeinsamer Basis.

2. Eine Produktionsweise auf privatwirtschaftlicher Basis.


Das Video zeigt: Die Produktionsweise auf privatwirtschaftlicher Basis ist gescheitert.


Die Philosophie hat die Aufgabe, der Menschheit den Weg zu weisen! 


Sie muß die Frage nach dem Sinn der Menschheit beantworten. Materie bringt Bewußtsein hervor und stattet folglich jeden Menschen (bewußt oder unbewußt) mit folgenden Bedürfnissen aus:


Neugier, Drang etwas zu verändern und Freude daran, etwas nützliches Neues erschaffen zu haben. 


Das empfinden schon Kinder, wenn sie ein Papierschiffchen bauen. Und das ist Humanismus.


Wie müsste demnach die Menschheit handeln, wenn sie sich in einer humanistischen Gesellschaft organisieren würde? Ist es nicht notwendig, permanent ganze Raumschiff-Flotten zu bauen, um 


1. den Weltraum zu erforschen,

2. das Überleben der Menschheit durch die Besiedelung neuer Planeten zu sichern und

3. Intelligenz zu  erhalten und Wissen zu mehren.


Wir verlieren Zeit!


Einen Sinn können wir Menschen uns nur selbst geben.


Dass die ganze Menschheit sterben muss, ist kein Naturgesetz! Im Gegenteil:


Geben wir uns eine Chance!

Schule für Philosophie und Humanismus