Besitzrecht

Schule für Philosophie und Humanismus


Besitzrecht


bedeutet:

Wohlstand für alle Mitglieder der Gesellschaft.



Alle Gesellschaftsmitglieder besitzen, was sie für ihr Wohl benötigen und geben zurück in Gemeinbesitz, was sie nicht benötigen. Alle Menschen verfügen nach gleichen Rechten und Pflichten über alle Reichtümer und nehmen in Besitz, was sie zum leben brauchen und nicht schon durch Andere in Besitz genommen wurde. Das Eigentums-Recht ist abgeschafft, Besitz-Recht ist gestärkt. Enteignungen sind daher gar nicht nötig. Die Rechtsnormen schützen kein Eigentum, sondern Besitz und somit wird keine Gewalt mehr eingesetzt, um z.B. eine Familie mit Kindern aus einer Wohnung oder einem Haus zu vertreiben, für Jemanden, der diese Wohnung oder das Haus gar nicht braucht und daher nicht besitzt. Alle Gewalt fällt weg, die im Mittelalter gegen Menschen eingesetzt wird, um das Recht von Parasiten zu beschützen - denn es gibt kein Recht mehr, auf das sie sich berufen können.


Was ist der Unterschied zwischen Eigentum und Besitz?



Besitz: Besitz eines Menschen bedeutet vorübergehende Herrschaft über Dinge des eigenen Bedarfs und Rückgabe nach Gebrauchsende an die Gemeinschaft - Grundlage der Allmendeökonomie, engl. Begriff: Commons.


Eigentum: Eigentum eines Menschen bedeutet Herrschaft über den Besitz (den eigenen Bedarf) hinaus gehender Dinge und daher Herrschaft über Dinge, die andere Menschen brauchen. Dadurch entsteht Herrschaft über Menschen. Das "moderne" Eigentumsrecht entspricht dem mittelalterlichen römischen Eigentumsrecht. Eigentum ermöglicht Erpressung fremder Arbeit. Es ist die Grundlage aller Herrschaftssysteme und Ausbeutungsgesellschaften - somit auch die Grundlage der Kriege. Geostrategische Interessen großer Eigentümer sind die Erzeuger der Kriege und führen zum Weltkrieg. Sie brauchen dafür die Nation als ihre Organisationsform zur Steuererhebung mit dem Kernzweck des Unterhaltes stehender Heere, zur militärischen Durchsetzung des Eigentumsrechts, für ihr gesellschaftliches Parasitendasein.



„Der erste, der ein Stück Land mit einem Zaun umgab und auf den Gedanken kam zu sagen »Dies gehört mir« und der Leute fand, die einfältig genug waren, ihm zu glauben, war der eigentliche Begründer der bürgerlichen Gesellschaft. Wie viele Verbrechen, Kriege, Morde, wie viel Elend und Schrecken wäre dem Menschengeschlecht erspart geblieben, wenn jemand die Pfähle ausgerissen und seinen Mitmenschen zugerufen hätte: »Hütet euch, dem Betrüger Glauben zu schenken; ihr seid verloren, wenn ihr vergesst, dass zwar die Früchte allen, aber die Erde niemandem gehört.«" [Jean-Jacques Rousseau: Akademieschrift. 2. Teil: Discours]




Kapitalismus


bedeutet Raub an Gemeinbesitz (berauben = lat. privare) und Überführung in Privateigentum. Privateigentum ermöglicht soziale Erpressung und nötigt Menschen, ihre Arbeitskraft zu verkaufen. Dieses ökonomische Grundgesetz ist die Ursache der Lohnsklaverei und wird mit Waffengewalt durchgesetzt. Staatlich organisierter Raub ist die ökonomische Grundlage des Kapitalismus und des Imperialismus als höchstes Stadium des Kapitalismus. Das gegenwärtige Imperium ist das US-Imperium. Imperialismus führt zum Weltkrieg.


Befreiung:

Das Streben nach Befreiung aus der Lohnsklaverei ist permanente Tendenz unter kapitalistischen Bedingungen, in Steigerung proportional zur Steigerung von Ausbeutung, Unterdrückung und Zerstörung der natürlichen Lebensbedingungen.


Frieden:

Frieden ist eine, in jedem Lebewesen genetisch verankerte Tendenz nach Selbsterhaltung. Die Friedensbewegung ist die wichtigste soziale Bewegung im Kapitalismus. Sie entspringt der berechtigten Sorge um das physische Überleben.


 
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